Note 3 — IV. Die Negrito’s und die heidnischen malaiischen Stämme.
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Anmerkung 3. Es ist hiernach nicht mehr ganz richtig, wenn d’Urville (s. Prichard Bd. 4 pag. 268) und jetzt auch noch Earle (Journal E. I. Archipel. Bd. 3, 1849 pag. 686) angeben, dass die östlichen Negerracen, Papuas oder Australier, sich nie tättowiren; denn in der That ist, wie alle Reisende richtig und übereinstimmend bemerken, diese letztere Weise des Schmückens des Körpers ganz verschieden von der Erzeugung langgestreckter Narben durch schneidende Instrumente. Auch die, sicherlich durch Papua’s und Malaien hervorgebrachten Mischlingsracen der Pelew-Inseln (Carolinen) tättowiren sich, haben also viel früher jene Sitte der Papua’s, als ihren Körperbau und andere Merkmale verloren. Beide Gebräuche, im Aussehen der hergestellten Muster und ihrer Anwendung so verschieden, verdanken doch wohl ihren Ursprung dem gleichen psychologischen Bedürfnisse, dem der Ausschmückung, der Verschönerung des eignen Körpers.