Note 1128 — XXVII. Der Geschlechter- oder Sippenverband.
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Ein eigentümliches Mittel haben indes die mireditischen Mädchen, wenn sie der Ehe mit einem Verhassten entgehen wollen, ohne Blutrache gegen die Ihrigen heraufzubeschwören. Sie geben dann nämlich ihre Absicht kund — Mann werden zu wollen. In diesem Falle bringt der Pfarrer nach der Messe zur öffentlichen Kenntnis, dass die Jungfrau N. N. von nun an den männlichen Namen Džon, Gjergj, Dod (oder welcher ihr sonst gefiel) annehmen und daher künftig als „Mann“ zu betrachten sei. Sie kleidet sich dann in männliche Gewänder, nimmt die Waffen ihrer Verwandten und streicht als „Mann“ umher. Nur muss sich dieser neue Mann in acht nehmen, bei seinen Herumstreifereien nicht — schwanger zu werden, denn dies hätte seinen Tod zur Folge. (Gopčević. A. a. O. S. 459–460.)