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Die Komposition des Buches Jes. c. 28-33

Note 15 — I.

Reading edition

Vgl. darüber Duhm Comm. S. 49 ff., und Hackmann a. a. O. S. 62–70. Die Annahme eines ursprünglich geschichtlichen Zusammenhanges der Stücke in c. 7 f. beseitigt jedenfalls sonst unüberwindliche Schwierigkeiten für die Annahme jesajanischer Herkunft derselben, die sich für einzelne Partien (c. 7,2–16, c. 8,1–4, 14 f. 16–18) doch immer aufdrängt. Hervorgehoben sind die Schwierigkeiten von c. 7 namentlich von de Lagarde Sem. I. 9 ff. und Studer J. P. Th. V. 76 ff. Andererseits meint schon Ewald (I. 320. 329 f.), dass die Erzählungen dieses Stückes einst vollständiger gewesen seien, und auch Dillmann (Comm. S. 62) giebt es als Eigentümlichkeit des Stückes c. 6–9,6 an, dass es „geschichtlich angelegt ist“. Der Redaktor, der es bearbeitet und in seine Sammlung (c. 6–9,6) aufgenommen hat, hat es natürlich „messianisch“ behandelt. Das zeigt seine eigene Weissagung c. 9,1–6. Er dichtet dem Messias einen dritten Namen an, der noch länger ist als der in 8,1–4 genannte und auf die beiden anderen Bezug nimmt. Aus dem Immanu-el hat er sein El gibbor, aus dem chas-baz sein abi-ad (daher nicht Ewigvater, sondern Beutevater). Der „Wunderrat“ entstammt vielleicht dem wunderbaren אות c. 7,10. Der „Friedefürst“ ist eigene Zuthat, weil das Hauptmerkmal des Messias in seinem Namen nicht fehlen durfte.

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