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Die Deutschen Familiennamen, geschichtlich, geographisch, sprachlich

Note 33 — I. Abhandlung.

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Becker S. 15. Reichel, Die deutschen Geschlechtsnamen. Marburg (Steiermark). Programm. Auch in den Lippischen Familiennamen erscheint als häufig gebrauchte Patronymikalform neben -ing die Silbe -er, vermittelt durch die Kolonatsnamen, die, vom ersten Besitzer entlehnt, an dem Grundstück haften blieben und auf die Nachfolger übergingen, z. B. in Hakedahl: 1488 Henke Druden, 1523 Henke Druding, 1538 de (= der) Drudener — jetzt Drüner. Während man aber bei „Henke Druding“ noch eher an den Sohn der Drude dachte, hat „der Drudener“ schon mehr den Begriff des Inhabers des Hofes der Drudings und damit den eines Repräsentanten der Familie angenommen. (O. Preuß, Die Lippischen Familiennamen S. 15 f.)

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