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Die Deutschen Familiennamen, geschichtlich, geographisch, sprachlich

Note 29 — I. Abhandlung.

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Daß „Fritz“ als Rufname für Friedrich auch in Niederdeutschland so allgemein verbreitet ist, erklärt sich durch die Verpflanzung der Hohenzollern nach Brandenburg, deren Ahnherr, der Burggraf Friedrich von Nürnberg, im Jahre 1411 von dem Kaiser Sigismund in die Marken eingesetzt wurde. Jedoch finden sich einzelne Formen mit z auch schon früh in niederdeutschen Urkunden: Hence (= Henze) und Hinze mehrfach in Urkunden der Stadt Lübeck 13. Jahrh., Thiezo, Winizo, Reinzo und einige andere in der Frekenhorster Heberolle, so daß man mit Lübben, Die Thiernamen im Reineke Vos S. 48, wohl hochdeutschen Einfluß hier einräumen muß; ebenso bei der Verbindung des z mit k, wie in Tieziko, Meinziko, Raziko, die eigentlich Zwitter sind.

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