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Die Deutschen Familiennamen, geschichtlich, geographisch, sprachlich

Note 22 — I. Abhandlung.

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Klempin, Diplomatische Beiträge zur Geschichte Pommerns aus der Zeit Bogislaws X. 1859. Zur Veranschaulichung setzen wir ein Verzeichnis der „Praepositi, Dhumpraueste“ des Bistums Kammin her:

Sifridus 1175–85

Conradus 1186–1216

Thietmarus 1222

Pribzlaus 1224–32

Florentius 1233–40

Conradus 1241–49

Lambertus 1253–91

Johannes 1297–99

Hildebrandus 1303–15

Reymarus (de Wacholt) 1317–23

Fridericus de Stalberg 1326

Barnim de Werle 1330–33

Conradus dictus de Gripeswold 1333–36

Bernardus Bere 1336–51

Marquardus de Tralowe 1354–68

usw.

So ist im allgemeinen der Gang. Genaueres über einzelne Landschaften findet man unter anderen bei Kleemann, Die Familiennamen Quedlinburgs und der Umgegend, S. 3. — Wenn wir die Alpen übersteigen, finden wir Familiennamen allerdings viel früher in den italienischen Städten, in denen sie sich, während sie bei uns im 12. Jahrhundert erst im Entstehen sind, bereits seit langen Jahren ganz verbreitet zeigen. Die ersten Spuren finden sich in Venedig, wo schon im 9. Jahrhundert eine Familie Particiaco begegnet: 809 Angelo P., 829 Justiniano P., 864 Urso P., 881 Johannes Particiaco. Hier erbt also der Name Particiaco, ursprünglich der Beiname einer einzigen Person, in dem Geschlechte fort.

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