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Die Anthropophagie

Note 98 — Afrika.

Reading edition

In den Nursery tales, Traditions and histories of the Zulus, die CALLAWAY sammelte (Natal and London. 1868), kommt ein Märchen vor, in dem, wie im deutschen Märchen, die Menschenfresserin versteckte Kinder wittert und ausruft: „Ich rieche Menschenfleisch.“ Wie MERENSKY (Beiträge zur Kenntnis Südafrikas. Berlin 1875. 132) hervorhebt, fehlt bei den Kaffern auch heute der Glaube an die magische Wirksamkeit des Menschenfleisches nicht. Der Schmied legt erst ein Stückchen Menschenfleisch in die Kohlen, ehe er die Arbeit beginnt und der Giftmischer meint in demselben ein Mittel zu haben, seinen Feind schnell aus der Welt zu schaffen.

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