Note 193 — DRITTES KAPITEL PROBLEME DER ARABISCHEN KULTUR
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Entscheidende Einblicke in diese frühmagische Vorstellungswelt verdanken wir jetzt den Handschriftfunden von Turfan, die seit 1903 nach Berlin gekommen sind. Damit wird endlich das fälschende, durch die ägyptischen Papyrusfunde noch gesteigerte Übergewicht des westlich-hellenistischen Stoffes aus unserem Wissen und vor allem aus unseren Erwägungen beseitigt und alle bisherigen Ansichten von Grund aus verändert. Jetzt endlich kommt der echte und fast unberührte Osten zur Geltung in all den Apokalypsen, Hymnen, Liturgien, Erbauungsbüchern der Perser, Mandäer, Manichäer und zahlloser Sekten. Das Urchristentum wird damit erst wirklich in den Kreis gerückt, dem es seinen inneren Ursprung verdankt. (Vgl. H. Lüders, Sitz. Berl. Ak. 1914 und R. Reitzenstein: Das iranische Erlösungsmysterium, 1921.)