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Der Untergang der Deutschen Juden

Note 11 — KAPITEL III. DIE BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG IM REICH.

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Wenn Segall trotz allem die Einwanderung als eine vorübergehende Erscheinung abtut, die das Bild der Entwicklung der deutschen Juden nicht aufs wesentlichste mitbestimmt, dann gehört diese Annahme zu den willkürlich getroffenen Konstruktionen, die zur Verdunkelung des Tatbestandes dienen sollen.

Segall schrieb diese Behauptung im Jahre 1911 in seiner Abfertigung meiner Arbeit, als ihn jede großstädtische Synagogengemeinde an der Hand der Steuern, der Eheschließungen, der Todesfälle belehren hätte können, (was er übrigens von jedem Kinde in der Grenadierstraße auch so erfahren haben würde). Wissenschaftlich hätte er sich an Hand der Zählkarten der Stadt Berlin der Tatsachen überführen können. Leichtfertig, wie Segall mit seinen wissenschaftlichen Behauptungen auftritt, fiel es ihm garnicht ein, irgendwelche Unterlagen für seine Thesen zu suchen.

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