Note 51 — VI. Überlieferung und Textgeschichte des Liedes der Nibelunge.
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Vielleicht hat Wolfram von Eschenbach, der Parzival 420 f. sich auf das Nibelungenlied bezieht, schon den Liet-Text gekannt; doch ist sein Zitat auch verständlich, wenn er nur die beiden Texten gemeinsame Strophe 1496 (Holtzmann) vor sich gehabt hat; die folgende, dem Liet-Texte eigentümliche Strophe, in der, wie bei Wolfram, „Schnitten“ als eine gute Speise erwähnt werden, dürfte eher in Anlehnung an die etwas spöttisch gehaltene Ausführung im Parzival verfaßt sein.