Note 50 — VI. Überlieferung und Textgeschichte des Liedes der Nibelunge.
Reading edition
Seit dem ersten Erscheinen dieses Buches hat sich das handschriftliche Material, außer um Blätter bereits bekannter Handschriften, noch um Reste von drei bisher unbekannten vermehrt: X, ein Blatt aus der Klage, gefunden in Sterzing; Y, ein Wiener Blatt; Z, ein in Dülmen gefundenes Blatt. Ich will nicht unerwähnt lassen, daß mir scheint, als gehöre W zur Nibelungenhandschrift S, X zur Nibelungenhandschrift U. — Die in der alphabetischen Folge fehlenden Buchstaben sind verwendet wie folgt: P bezeichnete früher ein Fragment, das sich als der gleichen Handschrift wie N entstammend erwiesen hat; T ist die Signatur der fragmentarisch erhaltenen niederländischen Übersetzung aus dem 14. Jahrhundert; V ist (wegen Ähnlichkeit mit U) nicht verwendet; c gilt für die Zitate, die Lazius, ein Gelehrter des 16. Jahrhunderts, in seiner Schrift De gentium aliquot migrationibus aus einer alten Handschrift angebracht hat; e und f hatte man anfangs irrtümlich die jetzt mit L bezeichneten Fragmente benannt; m ist Inhaltsverzeichnis einer verlorenen Handschrift.