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Der Roman eines geborenen Verbrechers

Note 16 — Selbstbiographie.

Friedrich Wilhelm Ramhorst translation

Was für moralische Widersprüche in diesem Manne! Erst sagte er, daß er sich anständig halten wolle, um ruhig nach seinem Hause zurückzukehren, dann ißt und trinkt er vergnügt und spricht von den Schandthaten der Camorra. Er enthüllt unter Namensnennung camorristische Beschlüsse und verschanzt sich dann hinter seiner Pflicht als Camorrist und hinter der Ehrfurcht vor Gott, um nicht von weiterem zu erzählen.

Vielleicht ist seine Ascetik nur eine Folge der Camorra. Die alte Camorra war in der That sehr abergläubisch und religiös; ihre Mitglieder trugen Medaillen und Rosenkränze und eine der camorristischen Zeremonien, nämlich die, um sich unsichtbar zu machen, vollzog sich in der Weise, daß man sich eine Wunde am Arm beibrachte und die geweihte Hostie darüber legte.

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