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Der Marquis de Sade und seine Zeit

Note 717 — Schluss.

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Eine der schönsten von den vielen halb heidnischen Sagen des mittelalterlichen Irlands ist die von den Inseln des Lebens und des Todes. In einem gewissen See in Munster gab es zwei Inseln; in die eine konnte der Tod nicht dringen, aber Alter und Krankheit und Lebensüberdruss und Paroxysmen fürchterlichen Leidens waren dort heimisch und verrichteten ihr Werk, bis die Einwohner ihrer Unsterblichkeit müde, auf die gegenüberliegende Insel als auf einen Hafen der Ruhe schauen lernten, ihre Barken in das dunkle Gewässer steuerten, das Ufer erreichten und zur Ruhe gelangten. — Lecky a. a. O. I, S. 183.

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