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Das Proletariat und die Waldungen, mit besonderer Berücksichtigung der bayerischen Rhein-Pfalz

Note 10 — Ursachen der Forstfrevel und deren Unterscheidung.

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Mit dem von Mehreren aufgestellten Grundsatze, daß nämlich durch zu geringe Forsttaxen Einzelne, die mehr Holz verbrauchen, auf Kosten der übrigen Staatsangehörigen begünstiget würden, indem der Ausfall in der Staatskasse durch anderweitige allgemeine Steuern wieder gedeckt werden müsse, kann sich der Verfasser nicht unbedingt einverstanden erklären. Nur bei den viel Holz konsumirenden Fabriken und Eisenwerken möchte diese Behauptung ihre Richtigkeit haben, keineswegs aber bei einem anderen Verbrauche, insbesondere bei den kleinen Gewerben, die für’s bürgerliche Leben unentbehrlich sind. Geringe Brennholzpreise tragen zur Begründung und Erhöhung des allgemeinen Wohlstandes wesentlich bei. Das hiemit erzielte höhere Einkommen wird auf direktem Wege auch höhere Steuern abwerfen. Die Staatsregierung würde also schon auf diese Weise entschädiget, und insbesondere ihre Kraft, die nur eine Folge des Wohlstandes und der Kraft der Nation sein kann, hiedurch erhöht werden. Bei geringen Brennholzpreisen wird sich ein Staat immer besser als bei hohen Preisen dieses unentbehrlichen Materials befinden.

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