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Das Leben Tolstois

Note 140 — Soziale Krisis: „Was sollen wir denn tun?”

O. R. Sylvester translation

(S. 90): „Der Angelpunkt des Übels ist der Besitz. Der Besitz ist nur das Mittel, um aus der Arbeit der anderen Genuß zu ziehen.” — „Das Eigentum”, sagt Tolstoi an anderer Stelle, „ist das, was uns nicht gehört, die andern sind es. Der Mensch nennt seine Frau, seine Kinder, seine Sklaven und mancherlei Gegenstände sein eigen; aber die Wirklichkeit zeigt ihm seinen Irrtum; und er muß darauf verzichten oder leiden und andere leiden machen.” — Tolstoi ahnt schon die russische Revolution voraus: „Seit drei oder vier Jahren”, sagt er, „beschimpft man uns in den Straßen und nennt uns Faulenzer. Der Haß und die Verachtung des geknechteten Volkes nehmen immer mehr zu.” („Was sollen wir denn tun?”)

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