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Das Büchlein vom Leben nach dem Tode

Note 5 — Neuntes Kapitel

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Dies erfahrungsmäßige Gesetz der Beziehung zwischen Leib und Seele besteht darin, daß das Bewußtsein überall erlischt, wenn die leibliche Tätigkeit, woran es hängt, unter einen gewissen Grad der Stärke, den man die Schwelle nennt, sinkt. Nach Maßgabe nun, als sie sich mehr ausbreitet, kann sie auch leichter durch die damit eintretende Schwächung darunter sinken. Wie das ganze Bewußtsein seine Schwelle hat, welche die Scheide zwischen Schlaf und Wachen des ganzen Menschen bildet, so auch alles Besondere im Bewußtsein, worauf es beruht, daß während des Wachens bald dies bald das im Bewußtsein auftaucht oder erlischt, je nachdem die besondere Tätigkeit, woran es hängt, die Sonderschwelle übersteigt oder darunter sinkt. Vergl. Elemente der Psychophysik Kap. 10. 38. 39 und 42.

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