Note 394 — Griechisch-römischer Mummenschanz und die Verhöhnung Christi.
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Diesen Umstand beachtete Mommsen nicht, als er bei Seneca a. a. O. c. 1, wo überliefert ist: obiit ille qui verum proverbium fecerat aut regem aut fatuum nasci oportere, zu lesen vorschlug: qui bis verum proverbium fecerat. Das Sprichwort gibt ein Entweder oder: „entweder ein König oder ein Narr muß man von Geburt sein.“ Diesen Satz hat Claudius wahr gemacht, da er nur eine der beiden Eventualitäten erfüllte, da er Narr von Geburt, aber nicht auch König von Geburt war. Er war kein Porphyrogennetos oder in purpura natus. Daß er das Sprichwort doppelt (bis) wahr gemacht, trifft also nicht zu.