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Aristotle

Note 73 — Chapter III · CATEGORIÆ.

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Prantl observes, Geschichte der Logik, p. 208:— “Fragen wir, wie Aristoteles überhaupt dazu gekommen sei, von Kategorien zu sprechen, und welche Geltung dieselben bei ihm haben, so ist unsere Antwort hierauf folgende: Aristoteles geht, im Gegensatze gegen Platon, davon aus, dass die Allgemeinheit in der Concretion des Seienden sich verwirkliche und in dieser Realität von dem menschlichen Denken und Sprechen ergriffen werde; der Verwirklichungsprocess des concret Seienden ist der Uebergang vom Unbestimmten, jeder Bestimmung aber fähigen, zum allseitig Bestimmten, welchem demnach die Bestimmtheit überhaupt als eine selbst concret gewordene einwohnt und ebenso in des Menschen Rede von ihm ausgesagt wird. Das grundwesentliche Ergebniss der Verwirklichung ist sonach: die zeitlich-räumlich concret auftretende und hiemit individuell gewordene Substanzialität, in einer dem Zustande der Concretion entsprechenden Erscheinungsweise; diese letztere umfasst das ganze habituelle Dasein und Wirken der concreten Substanz, welche in der Welt der räumlichen Ausdehnung numerären Vielheit erscheint. Die ontologische Basis demnach der Kategorien ist der in die Concretion führende Verwirklichungsprocess der Bestimmtheit überhaupt.”

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