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Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (1868)

Note 138 — ANZEIGER FÜR KUNDE DER DEUTSCHEN VORZEIT.

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hahela, hahla, hala in ahd. Glossen für cramaculus; mhd. hâhel, Kesselhaken; in Hessen: Helen, Hoelen, Hangehohlen, am Niederrhein: Haellen u. s. w. Benecke-Müller I, 160. Schmeller II, 166. Zeitschrift f. d. d. Mundarten III, 556, 66. V, 446. Vgl. auch Simplicissimus I, c. 8. In einer niederrheinischen Urkunde von 1663, Immission in den Domhof zu Eschweiler betr. Annalen des hist. Ver. f. d. Niederrhein, XVII, 261, begegnet der Ausdruck Hall in einem für die Symbolik des Rechts interessanten Zusammenhang: „Welchemnach Mehrwolgter Hr. von Hezingen vnd Herr zue Borgaw sich zum gten halben Thumbshoffs woenplatz begeben, in praesens hierunten specifirten angeweszenen Scheffen vblichen brauch nach observatis solemnibus den Hall geschürtz, vorn fewr sitzend daszelb gestochet, widderumb ausgegoszen, die Thewr zum drittenmahll vff vnnd zuegeschloszen, im garten von den baumen Zweich abgebrochen, grasz vffgenohmen“ u. s. w. Vgl. Grimm, Rechtsalterth. 194. 195. Vilmar, a. a. O. 143: Hahle.

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