Note 128 — ANZEIGER FÜR KUNDE DER DEUTSCHEN VORZEIT.
Reading edition
Es ist freilich sehr bedenklich, nach ähnlichen Manuscripten direkte Schlüsse auf die Größe der einzelnen Objekte zu machen. So ist allerdings ein Theil der Geschütze im fraglichen Münchener Codex als Steinbüchsen zu betrachten und daher größeres Kaliber anzunehmen. Die Fig. 17 b, auf die wir sofort zurückzukommen haben, zeigt einen Thurm, der so klein gegen das Geschütz sich herausstellt, daß man eben so leicht annehmen kann, daß das Geschütz, der Figur gegenüber, zu klein gezeichnet sei. Daß die Geschosse steinerne sind, geht aus dem Text hervor. Doch ist eine große Steinbüchse, wie sie in Deutschland seit 1380 vorkommen, nicht dabei.