Note 161 — Zweite Abtheilung. Specieller Theil. (continued 3)
Reading edition
Diese in der allerneuesten Zeit veröffentlichte Methode beruht auf der Thatsache, dass wenn Wasserstoff im Moment des Freiwerdens auf Salpetersäure einwirkt, diese in Ammoniak umgewandelt wird (NO5 + 8H = NH3 + 5HO). Diese Umwandlung geschieht nach Gerhardt und Barral Aequivalent für Aequivalent. Der Gang der Untersuchung, welchen Martin vorschlägt, ist folgender: Man bringt in ein Glas frisch abgewaschenes Zink (4 bis 5 Thle. auf 1 Thl. vermuthete Salpetersäure), sodann die (nöthigenfalls durch Kochen mit Kali von Ammoniak befreite) Lösung des salpetersauren Salzes, endlich wiederholt kleine Portionen reiner verdünnter Schwefelsäure oder Salzsäure. Wenn die Lösung des Zinks erfolgt ist, bestimmt man die Menge des erzeugten Ammoniaks nach der Schlösing'schen Methode (vergl. §. 224. 5.). Compt. rend. 37. 947; — Journ. f. prakt. Chem. 61. 247.