Note 25 — Anmerkungen.
Reading edition
Pestalozzi widmete dem Vorsagen und Nachsprechenlassen langer und verwinkelter Sätze, deren Inhalt den Kindern oft ganz unverständlich war, viel Zeit und Kraft (vgl. „Wie Gertrud ihre Kinder lehrt“, Univ.-Bibl. Nr. 991. 992). Er wollte die Kinder dadurch im Sprechen üben und ihre Sprachkraft stärken. Salzmann anerkennt auch den Wert des Nach- und des Chorsprechens, will aber nur einen beschränkteren Gebrauch davon zu machen wissen. Die heutige Pädagogik steht auf Salzmanns Seite. Auch sie betreibt das Chorsprechen, aber nur von dem, was den Kindern verständlich ist. Wiedemann führt in seinem „Lehrer der Kleinen“ als Gründe für das Chorsprechen an: 1) das Chorsprechen löst vor allen Dingen die Zunge; 2) es kultiviert die Aussprache; 3) es giebt auch den Schüchternen Mut; 4) es hält bei der Stange; 5) es schützt die Kinder vor langer Weile, belebt den Unterricht. Siehe auch: Haushalter: „Das Sprechen im Chor“.