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Allerhand Sprachdummheiten

Note 151 — Zur Satzlehre (continued 5)

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Bedingungssätze statt mit wenn mit dem Verbum anzufangen ist an sich nicht übel, nur darf das Verbum dann nicht unmittelbar hinter dem des Hauptsatzes stehen, z. B. ich muß eilen, will ich den Zug nicht versäumen – ein gewissenhafter Mann darf, will er seinen Ruf nicht gefährden – es ist manches verschwiegen, was gesagt werden müßte, sollte die Veröffentlichung überhaupt Berechtigung haben. Wer laut schreibt, wird so etwas nie schreiben. Die beiden Verba platzen aufeinander wie ein paar Lokomotiven. Schreibt man wenn, so mündet der Nebensatz leicht und natürlich ein wie ein Nebenflüßchen, das den Fluß des Hauptsatzes beschleunigt. Hüten muß man sich vor der Häufung einsilbiger Wörter. Doch kann auch eine lange Reihe einsilbiger Wörter ganz fließend klingen, wenn sie durch den Akzent zu Gruppen zusammengefaßt werden, z. B.: ein Umstand, wie es ihn | bis jetzt | noch fast gar nicht | gegeben hat.

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