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Allerhand Sprachdummheiten

Note 118 — Zur Satzlehre (continued 3)

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Nur bei vielgebrauchten Redensarten, an deren eigentliche Bedeutung niemand mehr denkt, wie: im Stande, im Begriff, im Interesse, im Sinne, im Lichte, im Spiegel, zum Besten, ist im Dativ die Verschmelzung vollständig durchgedrungen. Niemand sagt: die Heimat der Indogermanen in dem Lichte der urgeschichtlichen Forschung – Napoleons Tod in dem Spiegel zeitgenössischer Dichtung – wir sind in dem Begriff, abzureisen – ich bin nicht in dem Stande, einen Bissen zu essen. Dagegen läßt sich wohl unterscheiden: das Haus ist wieder in Stand gesetzt worden, und: der Verfasser will uns in den Stand setzen, selbst an der Forschung teilzunehmen. Bei dem bloßen in Stand (d. h. in’n Stand) ist der Artikel verschlungen (vgl. in Händen haben, in Kauf nehmen).

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