Note 7 — Zur Formenlehre
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Diese schwache oder aus schwacher und starker gemischte Deklination der Eigennamen war früher noch viel weiter verbreitet. Nicht bloß Schwarz und Schütz wurden dekliniert Schwarzens, Schwarzen, Schützens, Schützen, weshalb man aus den casus obliqui nie entnehmen kann, ob sich der Mann Schwarz oder Schwarze nannte; auch von Christ, Weck, Frank, Fritsch bildete man Christens, Christen, Weckens, Wecken, Frankens, Franken, Fritschens, Fritschen (Leipzig, bei Thomas Fritschen). Daher findet man in antiquarischen Katalogen Christs Buch „Anzeige und Auslegung der Monogrammatum“ meist unter dem falschen Namen Christen, Wecks Beschreibung von Dresden meist unter dem falschen Namen Wecken aufgeführt; auf den Titelblättern steht wirklich: von Christen, von Wecken. Die berühmte Leipziger Gelehrtenfamilie der Mencke, aus der Bismarcks Mutter abstammte, war durch ihre casus obliqui so irre geworden, daß sie schließlich selber nicht mehr wußte, wie sie hieß; deutsch schrieben sie sich Mencke, aber latinisiert Menckenius. Aber auch bei solchen Genitiven auf ens richtet der Apostroph oft Unheil an. An Stieglitzens Hof am Markt in Leipzig steht über dem Eingang in goldner Schrift: Stieglitzen’s Hof – als ob der Erbauer Stieglitzen geheißen hätte. Und welche Überraschung, wenn einem der Buchbinder auf einen schönen Halbfranzband gedruckt hat: Hans Sachsen’s Dichtungen!