Note 1082 — Chapter VIII · RISE OF ECCLESIASTICAL MARRIAGE: THE CHURCH DEVELOPS AND ADMINISTERS MATRIMONIAL LAW
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"Ja, ich wüsste selbs nicht wol, wie ein Knecht oder Magd sollten oder kunnten in deutscher Sprache per verba de futuro sich veloben; denn wie man sich verlobet, so laut's per verba de praesenti, und sonderliche weiss der Posel von solcher behender Grammatica nichts, dass accipio und accipiam zweierlei sei; er führet daher nach unserer Sprachen Art und spricht: 'Ich will Dich haben,' 'ich will Dich nehmen,' 'Du sollt mein sein,' etc. Da ist die Stunde ja gesagt ohn weiter Aufzug oder Bedenken."—Luther, "Von Ehesachen," Werke (Erlangen ed.), XXIII, 102, 103; also in Bücher und Schriften (Jena, 1561), V, 240, 241; and in Strampff, 318, 319. This whole interesting passage, of which a portion is translated in the text, is given by Sohm, Eheschliessung, 139; and by Friedberg, Eheschliessung, 206, 207. Cf. also Luther's Tischreden (Frankfort ed., 1571), c. 36, p. 356. Luther's view is accepted by Scheurl, Das gemeine deutsch. Eherecht, 64; and Salis, Die Publikation des trid. Rechts, 3.