← Table of contents
21 Jahre in Indien. Zweiter Theil

Note 222 — Schluss.

Reading edition

Auf dem Wege nach Salagatija passirten wir das Dorf Praguman mit den Ruinen jenes Tempels, welcher das Grab des Hundes enthielt, von welchem die „Kalangs“ abstammen sollen. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts waren sie ein Nomadenvolk und wurden von dem damaligen Sultan von Mataram gezwungen, sich anzusiedeln. Bei der Theilung des Reiches im Jahre 1755 erhielten beide Fürsten ungefähr 3000 Familien. Ein Theil dieser „Kalangs“ von Solo wohnt gegenwärtig in der Provinz Samarang, welche eine grosse und mehrere kleine Enclaven von Solo besitzt. Warum diese „Kalangs“ noch gegenwärtig von den übrigen Javanen so verachtet werden, dass die Sagenwelt sie bald von einem männlichen, bald von einem weiblichen Hunde abstammen lässt, ist mir unbekannt.

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings