Note 50 — 6. Capitel.[50]
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In der Provinz Preanger bin ich im Jahre 1881 in Garnison gelegen und habe sie einige Male als Tourist durchreist. Um Wiederholungen zu vermeiden, muss ich die chronologische Reihe meiner Erlebnisse unterbrechen und nur mit wenigen Worten meine Wanderungen vom Jahre 1881 bis 1888 andeuten: Vier Monate blieb ich in der Provinz Bantam. Nachdem ich hierauf elf Monate in Buitenzorg, der Residenz des Unterkönigs (= Gouverneur-General) gedient hatte, begann abermals das Wanderleben. Im Jahre 1882 war ich in Weltevreden und in Telok Betong (Süden von Sumatra) in Garnison, musste im September wiederum nach Weltevreden transferirt werden, um mich einer Prüfung für den Rang eines Regimentsarztes zu unterwerfen. Nachdem ich diese mit Erfolg abgelegt hatte, wurde ich nach Batu-Djadjur geschickt, wo die grosse Schiessstätte der Artillerie sich befand. Ende März 1883 kehrte ich nach Batavia zurück und bekam nach zwei Monaten den Auftrag, das zehnte Bataillon nach Atjeh zu begleiten. Kaum drei Wochen später wurde ich nach „Polonia“ in der heutigen Provinz „Ostküste von Sumatra“ transferirt, wo ich an der äussersten Grenze des holländischen Gebietes wieder zehn Monate lang in dem Fort Seruway, abseits von der menschlichen Civilisation, mit zwei Officieren lebte. Die Einöde dieses Festungslebens machte sich um so fühlbarer, als ich schwer krank wurde und meine Abberufung sich verzögerte. Im März 1884 verliess ich endlich diese einsame und verlassene Gegend, und nach sechswöchentlichem Aufenthalte in dem Spitale zu Weltevreden bekam ich einen zweijährigen Urlaub nach Europa. Am 19. Juni 1886 kehrte ich nach Indien zurück und wurde bei meiner Ankunft in Batavia angewiesen, nach Atjeh (Nord-Sumatra) zu gehen, wo die Eingeborenen einen Guerillakrieg gegen die Holländer führten. Hier blieb ich (mit meiner Frau, welche ich im Mai 1886 in Rotterdam geheiratet hatte) volle zwei Jahre, um hierauf die Insel Java bis zum Jahre 1897 nicht mehr verlassen zu müssen.