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21 Jahre in Indien. Dritter Theil

Note 102 — 10. Capitel.

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Wenn ich oben die höchsten Bergspitzen Sumatras mit ihren Namen anführte, kann ich nicht umhin, mit einigen Worten auch der hydrographischen Verhältnisse dieser Insel zu gedenken, welche ja zum grössten Theile durch die orographische Constellation bedingt sind.

Im allgemeinen zieht auf Sumatra die Wasserscheide von Nord-Westen nach Süd-Osten, d. h. parallel mit der grössten Länge der Insel (1710 Km.). Entsprechend der kleinen Entfernung von der Küste, haben die Flüsse der Westküste ein kleineres Flussgebiet als die der Ostküste, und in Uebereinstimmung mit den geologischen Verhältnissen haben die Flüsse der Ostküste ein stark geschlingertes Flussbett und münden meistens mit mehreren Mündungsarmen in das Meer. Das Deltaland ist auf der Westküste beinahe unbekannt.

Die Insel Sumatra besitzt nur sechs grosse Seen: Den Tawarsee in Gross-Atjeh, den Tobahsee in den Battakländern, den Maninjusee und den Singkarasee im Gouvernement der Westküste, den See von Korinthi und von Bantan im Gebiet der Provinz Palembang.

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